Die Gründer

„Das Gesundheits- und Sozialwesen als Teil unserer mitteleuropäischen Zivilisation braucht heute mehr denn je in seiner Rolle als verbindendes Element zwischen den Menschen solche Institutionen, die ideologiefrei aus der jeweiligen Lage heraus Patienten und Professionals zu einem selbstverantwortlichen Umgang mit ihrer eigenen und der ihnen anvertrauten Gesundheit und Krankheit animieren: betroffen, deshalb kompetent und daher auch verantwortlich. Dies möchte ich unterstützen.“
Markus Bazan
Ehemals Vorstand Trägerverein

„Gerhard Kienle war für mich überzeugend. Seine Taten stimmten mit dem, was er sagte, überein. Er ließ sich durch Widerstände nicht entmutigen – im Gegenteil, er suchte die Auseinandersetzung und fand Respekt bei Gegnern und Gleichgesinnten sehr verschiedener Herkunft. Weder Gesetze noch wirtschaftliche Nöte konnten ihn von der Verfolgung der kulturellen, medizinischen und sozialen Idee, ein Krankenhaus, ja eine Universität aufzubauen, abbringen. Pflegebehandlung, Kunsttherapie, ärztliche Kunst, Lehre und Forschung sollten zu Anregung und Entwicklung aller Beteiligten neu gestaltet werden – auf der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Diesen Impuls möchte ich weiterhin unterstützen.“
Dr. Bärbel Irion
Ehemals Lt. Ärztin der Psychiatrie am Gemeinschaftskrankenhaus

„Herdecke ist seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts Zentrum einer methodenkritischen, ganzheitlichen Medizin. Die Zustände unseres massenmedizinisch orientierten und kommerzialisierten Gesundheitswesens machen es unabdingbar, dass der Herdecker Impuls mit allen Mitteln gestärkt wird. Die Gerhard Kienle Stiftung sehe ich als solches Mittel!“
Dr. Christoph Rehm
Ehemals Leiter Zentrallabor und ehemals Vorstand am Gemeinschaftskrankenhaus