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Gerhard Kienle

Nach Jahren der Entwicklung und Planung durch eine Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern um den Gründer Priv. Doz. Dr. med. Gerhard Kienle wurde 1969 im damals noch unberührten und unbebauten Ender Tal das Krankenhaus als sechsstöckiger Bau mit 192 Betten eröffnet (Stationen A und B). 1970 folgte die Krankenpflegeschule, heute im Dörthe-Krause-Institut, 1977 wurde der Neubau (Stationen C und D) und 1980 das Kinderhaus errichtet. Seitdem wurde der Funktionstrakt umgebaut und die Akut-Ambulanz umgestaltet.

1983 konnte die erste deutsche nicht-staatliche Universität, die Medizinische Fakultät der Universität Witten/Herdecke (UWH), ihren Betrieb aufnehmen. An ihrer Planung und Gründung war Dr. Kienle maßgeblich beteiligt. Infolge seines frühen Todes nach kurzer schwerer Krankheit konnte er die Verwirklichung seiner Ideen und Pläne nicht mehr erleben.

Heute ist das Gemeinschaftskrankenhaus kooperierende Klinik der UWH.

Für Kienle bedeutete „Helfen“ in Medizin und Therapie, den Patienten in seinem Lebensweg und Schicksal zu begleiten und zu unterstützen. Arzt und Therapeut haben die Aufgabe, Verständnis für die individuelle Lebenssituation zu entwickeln und die Zukunftsimpulse, soweit es die Mittel der Medizin überhaupt zulassen, zu fördern. Kienle war überzeugt, dass die direkte, persönliche Beziehung zwischen Arzt und Patient positive Wirkungen auf die Genesung haben kann.

Die Gerhard-Kienle-Stiftung erinnert mit ihrem Namen an Dr. Kienle. Ziele der Stiftung sind die Förderung von Wissenschaft und Forschung, der medizinischen und therapeutischen Ausbildung und insbesondere der anthroposophischen Medizin. Es werden auch Aktivitäten und Projekte am Gemeinschaftskrankenhaus gefördert, die in Pflege und Therapie die Unterstützung kranker, rehabilitationsbedürftiger oder behinderter Menschen ermöglichen.

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