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„Erforschung der Anwendung alternativer Behandlungsmethoden in der Kinderonkologie in Deutschland“

Projekt aktuell

Das Thema „alternative Behandlungsmethoden“ in der Kinderkrebsheilkunde ist an vielen offiziellen Stellen immer noch stark emotional besetzt: entweder ist man eindeutig dafür (meist Eltern) oder strikt dagegen (meist Ärzte).

Eine Projektgruppe unter der Leitung von Dr. Alfred Längler, Leitender Arzt der Abt. für Kinder- und Jugendmedizin am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und Universität Witten/Herdecke, hat unter Beteiligung des Deutschen Kinderkrebsregisters kürzlich die Ergebnisse einer Elternbefragung zu diesem Thema veröffentlicht (Laengler et al. European Journal of Cancer, 44 (2008): 2233-2240): demnach wenden 35% aller Eltern von krebskranken Kindern alternative oder ergänzende Behandlungsmethoden an.

In einem nächsten Schritt sollen nun die Einstellungen, Meinungen, Erfahrungen, Befürchtungen der behandelnden Kinderkrebsspezialisten („Kinderonkologen“) systematisch erforscht werden. Hierzu werden alle Leiter von kinderonkologischen Behandlungszentren in Deutschland von einem Forscherteam der Universität Witten/Herdecke unter Leitung von A. Längler befragt werden. Diese eng mit der kinderonkologischen Fachgesellschaft abzustimmende Befragung wird sich wesentlich an den wenigen hierzu publizierten internationalen Arbeiten orientieren.

Die Ergebnisse dieser Befragung, die aus Projektmitteln der Gerhard Kienle Stiftung unterstützt werden wird, werden in einem anerkannten internationalen Fachjournal veröffentlicht werden.
Diese Expertenbefragung wird zusammen mit der oben genannten Elternbefragung den Kenntnisstand beschreiben, auf dem dringend und in naher Zukunft klinische Studien zur Wirksamkeit von alternativen und komplementären Behandlungsmethoden in der Kinderonkologie durchgeführt werden können. Sie wird zudem zusätzlich dazu beitragen können, den Dialog zwischen den betroffenen Eltern und den Ärzten verschiedener medizinischer Ausrichtungen auf eine mehr sachliche und informierende Basis zu stellen, was letztendlich dem Wohle der erkrankten Kinder zugute kommen wird,

Für Ihre Unterstützung dieses Projektes, das für die krebskranken Kinder und deren Familien so wichtig ist, danken wir Ihnen ganz herzlich. Die Kosten für die Durchführung werden sich auf ca. 30.000 € belaufen.


2012

Blickwechsel Demenz:

Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Orientierungsstörungen im Gemeinschaftskrankenhaus und in der Stadt Herdecke
Beteiligung von Ehrenamtlichen

Mesem-Studie

Qualitative Vorstudie zur Erforschung der Wirkung von Kristall-Mittagsblume (Mesembryanthemum cristallinum L.) als Creme oder Lotion bei Menschen mit Hautproblemen

Klinikspaziergang

"Im Krankenhaus wird zuviel gelegen - wir fördern Mobilisierung und Selbständigkeit durch Bewegung"

2005 - 2011

Entwicklung der Anthroposophischen Medizin, vor allem in der Akutmedizin

Aufbau einer integrierten Palliativversorgung im Gemeinschaftskrankenhaus und in der Region Herdecke

Aufbau einer psychoonkologischen Patientenversorgung für stationäre und ambulante Belange

Neue Therapiekonzepte (v.a. Kunsttherapien, Heileurythmie) für Patienten, die nur kurzfristig im Krankenhaus behandelt werden

Erarbeitung anthroposophischer Pflegekompetenz für die akutschwerkranken Patienten aus dem
Bereich der allgemein-inneren Medizin und der Onkologie

Forschung auf dem Gebiet der Anthroposophischen Medizin

Erwartungen von Schwangeren an eine integrative Geburtshilfe

Wirksamkeit von Musiktherapie bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen

Klinische Einzelfallforschung in der Inneren Medizin

Publikationen

Peter Heußer "Anthroposophische Medizin und Wissenschaft" Schattauer 2011
Gerhard Kienle "Die Würde des Menschen und die Humanisierung der Medizin" Ita Wegman Institut. 2010
Ursula Steinke "Heileurythmie mit Kindern im 2. Jahrsiebt" Möllmann 2008
Elke Frieling "Therapiewege im Formenzeichnen" VAS-Verlag 2007